Behandlung des Tinnitus
Für die Behandlung eines Tinnitus kommen verschiedene Methoden in Betracht. Allerdings ist es bislang noch nicht gelungen, einen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit einer Methode zu erbringen. Eine eindeutige und klare Behandlung in dem Sinne gibt es noch nicht.
Meist wird die Therapie bei der Diagnose Tinnitus mit einer medikamentösen Behandlung begonnen. Es werden durchblutungsfördernde Mittel gegeben oder Vitamin-E-Präparate. Auch Kortison oder Magnesium kommen als Behandlungsmittel in Betracht. Je nach Ausprägung des Tinnitus werden die Medikamente per Infusion oder in Form von Tabletten verabreicht. Es konnte allerdings auch noch nicht bewiesen werden, dass eine medikamentöse Therapie wirkungsvoller ist, als die Verabreichung von Placebos. Der Einsatz der Medikamente beruht auf Erfahrungen und auf logischen Überlegungen im Einzelfall. Diese Therapie ist aber nicht unumstritten, denn die Nebenwirkungen können bei den Medikamenten auch nicht ignoriert werden. Ebenfalls scharf diskutiert wird die Behandlungsform, bei der dem Patienten Substanzen verabreicht werden, die die Neurotransmitter beeinflussen können.
Früher einmal war es üblich, bei einem schweren chronischen Tinnitus den Hörnerv zu durchtrennen. Die Erfolgsquote war dabei aber auch nicht unbedingt sehr hoch. Ein Teil der Patienten klagte weiterhin über die Geräusche, was wiederum den Schluss zulässt, dass nicht das Innenohr in den einzelnen Fällen betroffen war. Aktuell untersuchen die Forscher, ob die so genannte Transkranielle Magnetstimulation zur Behandlung des Tinnitus geeignet sein könnte. Die ersten Ergebnisse fielen gut aus, allerdings ist die Wirksamkeit der Behandlung nicht bewiesen. Einige Ärzte verschreiben ihren Patienten Antidepressiva, mit deren Hilfe sie mit den Ohrgeräuschen besser klarkommen sollen. Doch auch diese Medikamente wirken nicht uneingeschränkt.
Wer unter Störungen wie Tinnitus leidet weiss, wie wichtig ein rundum gesunder Körper ist. So genannte kleinere Übel" schwächen unser Immunsystem und machen uns anfälliger für schwerere Krankheiten. Rund 80 Prozent der Menschen leiden z.B. irgendwann in ihrem Leben unter einer "Parodontose - Diese muss zwingend behandelt werden, denn ansonsten kann sie zum Verlust der Zähne führen. Die Gründe für die Entstehung einer Parodontose sind vielfältig. So kann sie zum einen erblich bedingt sein, zum anderen durch vitaminarme Ernährung und Rauchen begünstigt werden. Auch in der Schwangerschaft kann die Erkrankung auftreten, hier verursacht durch den Hormonwandel und die damit verbundene Lockerung des Gewebes. Behandelt werden muss sie auf jeden Fall.